Vor drei Jahren wurde Thomy Elmiger durch ein Zeitungsinserat auf den Fahrdienst des Aargauer Roten Kreuzes aufmerksam. Heute widmet er als ehrenamtlicher Fahrer ein bis zwei Tage pro Woche Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Für Thomy Elmiger bedeutet diese Tätigkeit mehr, als nur Fahrgäste von A nach B zu fahren: «Ich engagiere mich für meine Mitmenschen. Das Dankeschön, welches ich am Abend erhalte, ist alles, was ich brauche», berichtet er.
Die Aufgabe ist anspruchsvoll. Zunächst muss der Fahrgast im Rollstuhl im hinteren Bereich des Fahrzeugs gesichert werden – ein Handgriff, der Routine erfordert. Auch die Fahrt selbst verlangt Umsicht. «Ich habe es selbst getestet: Jede Unebenheit auf der Strasse ist im Rollstuhl doppelt spürbar», berichtet Thomy Elmiger. Diese Erfahrung hat ihn zu einem besonders vorsichtigen Fahrer gemacht. An andere Verkehrsteilnehmende appelliert er: «Bitte nehmt Rücksicht, wenn ihr ein Fahrzeug mit Rollstuhlzeichen seht!»